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Eine Meldung, viele Kanäle: Lokaljournalismus zwischen Gruppe, Kanal und Feed
Ein Lokalportal lebt davon, dass Meldungen dort ankommen, wo die Leute aus dem Ort ohnehin sind: in Facebook-Gruppen, auf Instagram, in einem Telegram-Kanal. Diese Seite geht die Kanäle einzeln durch, zeigt, was dort veröffentlicht und was beantwortet werden kann, und wie Leserhinweise und Anzeigenanfragen getrennt ankommen.
- Ein Artikel mit Bild und Link, geplant für Facebook, Gruppen, Instagram, X, LinkedIn und Telegram
- Leserhinweise aus WhatsApp, Messenger, Instagram und Website-Chat in einem Posteingang
- Anzeigenberatung für lokale Unternehmen als buchbarer Termin
7 Tage kostenlos testen, keine Kreditkarte nötig
Kanal für Kanal
Was auf welchem Kanal geht und was nicht
Die Übersicht bezieht sich auf das, was AYDUKE auf dem jeweiligen Kanal kann. Welche Kanäle für Ihr Portal tragen, hängt vom Ort und vom Publikum ab.
| Kanal | Veröffentlichen | Nachrichten und Kommentare | Typischer Inhalt |
|---|---|---|---|
| Facebook-Seite und Gruppen | ja, in Gruppen nur mit Postingrecht | Messenger und Kommentare ja | Artikel mit Link, Umfragen im Text, Veranstaltungshinweise |
| ja, Business- oder Creator-Konto, Bild oder Video nötig | Direktnachrichten und Kommentare ja | Bildstrecke vom Stadtfest, Reel von der Baustelle | |
| Telegram-Kanal | ja | Nachrichten und Kommentare ja | Kurzmeldungen, Straßensperrungen, Hinweise am Wahlabend |
| X | ja | nein | Kurzmeldung mit Link bei laufenden Ereignissen |
| ja | nein | Wirtschaft aus der Region, Ansiedlungen, Personalien | |
| YouTube, TikTok | nur Video | nein | Interview aus dem Gemeinderat, kurzer Clip vor Ort |
| nein | Nachrichten ja | Leserhinweise, Fragen zum Abo oder Newsletter |
Ein Beitrag wird einmal angelegt und an alle gewählten Kanäle verteilt. Die Plattformprüfung meldet vorher, wenn der Text für X zu lang ist oder auf Instagram das Bild fehlt.
Wie ein Artikel in die Kanäle kommt
Eine automatische Übernahme aus Ihrem Redaktionssystem gibt es nicht. Der Weg ist trotzdem kurz, wenn er einmal eingeübt ist.
Beitrag im Panel anlegen
Überschrift, zwei Sätze Anreißer, Link zum Artikel, Aufmacherbild aus der Medienbibliothek.
Kanäle wählen
Für die Meldung über die Ortsumgehung vielleicht Facebook, zwei Gruppen des Stadtteils, X und Telegram; für die Bildstrecke eher Instagram.
Zeitpunkt festlegen
Sofort bei Eilmeldungen, geplant für Hintergrundstücke und Wochenendthemen. Der Kalender zeigt, was bereits für den Tag ansteht.
Abwandeln statt neu schreiben
Einen erfolgreichen Beitrag kopieren und für den Folgeartikel anpassen. Entwürfe lassen sich speichern und später freigeben.
Nachsehen, was rausging
Die Veröffentlichungsberichte zeigen je Plattform, welche Beiträge erschienen sind und wo es Fehler gab, über 7, 30 oder 90 Tage.
Ein Bäcker fragt nach Werbung auf dem Portal
Ein ausgedachtes Gespräch, kein echter Anzeigenkunde. Mediadaten und Zeiten stehen so im Wissensbestand eines erfundenen Portals.
Die Trennung von Redaktion und Anzeigen steht als feste Formulierung im Wissensbestand. So sagt der Assistent keinen Bericht zu, den die Redaktion nie geplant hat.
Drei Arten von Nachrichten im Posteingang
Über die Gesprächsanalyse werden eingehende Nachrichten nach Kategorie, Stimmung, Dringlichkeit und Thema sortiert. Für ein Portal lohnt es sich, drei Ströme sauber zu trennen.
Leserhinweise
Ein Foto vom Unfall, ein Hinweis auf eine Schließung. Stichwörter wie „Hinweis“, „Unfall“ oder „Polizei“ übergeben sofort an die Redaktion. Der Assistent bestätigt keine Fakten.
Leserservice
Newsletter, Abo, Paywall, Korrekturwunsch. Vieles beantwortet der Assistent aus dem Wissensbestand, Korrekturen gehen an die Redaktion.
Anzeigen und Kooperationen
Mediadaten, Preise, Termine für Beratungsgespräche. Die Beratung lässt sich über die Beratungsvorlage mit Dauer und Ansprechpartnerin anlegen.
Kommentare unter Beiträgen
Auf Facebook, Instagram und Telegram laufen sie in den Posteingang. Automatische Antworten auf öffentliche Kommentare haben einen eigenen Modus, der standardmäßig aus ist, und sollten es bei Nachrichten meist bleiben.
Redaktionelle Sorgfalt bleibt bei Menschen. Ein Assistent beantwortet keine Fragen zum Inhalt einer Meldung, bestätigt keine Gerüchte und nimmt keine Stellung. Hinweisgeber schützen Sie, indem der Chat nur nach dem Nötigsten fragt und Hinweise sofort an die Redaktion übergibt. Veröffentlichte Beiträge unterliegen Presserecht, Urheberrecht an Fotos und dem Recht am eigenen Bild. Das ist keine Rechtsberatung.
Social-Media-Redakteurin, Agentur oder Software?
AYDUKE ist keine Agentur und schreibt keine Artikel. Die Software übernimmt das Verteilen und Beantworten: Beiträge rechtzeitig veröffentlichen, Nachrichten und Kommentare im Blick behalten, Anzeigenberatungen vergeben.
Kleine Redaktion ohne Social-Desk
- Die Autorin plant ihren Artikel direkt nach dem Schreiben mit ein
- Leserhinweise landen gebündelt statt in fünf Apps
- Anzeigenanfragen gehen nicht zwischen Leserpost unter
Mit Agentur oder Dienstleister
- Kampagnen für Abo oder Newsletter kommen von außen
- Die Verteilung läuft über die Konten des Portals im gemeinsamen Kalender
- Berichte über 30 Tage oder 12 Monate als XLSX oder CSV für die Geschäftsführung
Medienagenturen, die mehrere Lokalportale oder Anzeigenblätter betreuen, führen deren Konten in einem Panel zusammen, solange das Kontolimit ihres Pakets reicht. Wer Portale an AYDUKE vermittelt, bekommt über das kostenlose Partnerprogramm Provision.
Einrichten, bevor die nächste Wahl oder das Stadtfest kommt
- Konten über die eigene Entwickler-App des Portals per OAuth verbinden, Telegram mit einem Bot-Token; das Panel führt Schritt für Schritt durch jede Plattform
- Mediadaten, Kontaktwege, Hinweis zur Trennung von Redaktion und Anzeigen und Leserservice von Hand eintragen; beim Lernen einer Nachrichtenseite kämen sonst Artikelinhalte in den Wissensbestand, von Hand Eingetragenes hat Vorrang
- Übergabe-Stichwörter für Hinweise, Korrekturen und rechtliche Beschwerden festlegen, dazu ein Tageslimit für automatische Antworten
- Chat-Link und QR-Code auf der Kontaktseite, im Newsletter und auf gedruckten Flyern platzieren
- Die ersten Tage im Entwurfsmodus laufen lassen und jede Antwort vor dem Versand ansehen
Eine Meldung an fünf Kanäle planen
Das Demokonto ist sofort aktiv, ohne Kreditkarte. Verbinden Sie eine Facebook-Seite und einen Telegram-Kanal, legen Sie einen Beitrag mit Link und Bild an und schicken Sie über den Chat-Link einen Testhinweis an die eigene Redaktion.
Häufige Fragen
Können Artikel automatisch aus unserem CMS oder Feed übernommen werden?
Nein, eine Anbindung an Redaktionssysteme oder Feeds gibt es nicht. Beiträge legen Sie im Panel an; mit Kopieren und Entwürfen geht das zügig.
Können wir in lokale Facebook-Gruppen posten?
Ja, automatisch in Gruppen, in denen Ihr Konto Beiträge veröffentlichen darf. Die Regeln der jeweiligen Gruppe gelten trotzdem.
Lässt sich ein WhatsApp-Kanal für Eilmeldungen bespielen?
Nein. Über WhatsApp werden bei AYDUKE keine Beiträge veröffentlicht, nur Nachrichten beantwortet. Für Kurzmeldungen eignet sich ein Telegram-Kanal.
Beantwortet der Assistent Kommentare unter kontroversen Artikeln?
Nur, wenn Sie den Modus für öffentliche Kommentare einschalten, er ist standardmäßig aus. Bei Nachrichtenthemen bleibt die Moderation besser bei der Redaktion.
Können Leser anonym Hinweise geben?
Der Chat fragt nur, was Sie im Formular vorsehen. Wie Sie mit anonymen Hinweisen umgehen, beschreiben Sie im Wissensbestand; die Nachricht selbst geht an die Redaktion.
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