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AYDUKE

Branche · Produktion & B2B

Sieben Annahmen über Social Media im Mittelstand, nüchtern geprüft

Im inhabergeführten Maschinenbauer, beim Zulieferer oder im Familienbetrieb mit drei Standorten hört man oft dieselben Einwände: Unsere Kunden sind nicht auf Instagram, dafür fehlt uns das Personal, ein Chatbot passt nicht zu uns. Diese Seite nimmt sieben solcher Annahmen auseinander und zeigt, wo sie zutreffen und wo nicht.

  • LinkedIn für Kunden und Partner, Instagram und Facebook für Bewerber und Region
  • Messegespräche, Werksführungen und Schnuppertage als buchbare Termine
  • Keine ERP-Anbindung, dafür klare Übergabe an Vertrieb und Personalabteilung

7 Tage kostenlos testen, keine Kreditkarte nötig

Einwände aus der Praxis

Was im Besprechungsraum gesagt wird und was dahintersteckt

  • „Unsere Kunden sind nicht in sozialen Netzwerken.“ Einkaufsleiter posten selten, lesen aber auf LinkedIn mit. Und die wichtigste Zielgruppe vieler Mittelständler sind heute Bewerberinnen und Bewerber, die sehr wohl auf Instagram und Facebook unterwegs sind.
  • „Dafür bräuchten wir eine Marketingabteilung.“ Für Konzepte vielleicht. Für das Planen und Veröffentlichen reicht oft ein halber Tag im Monat, wenn ein Beitrag einmal erstellt und an alle gewählten Kanäle verteilt wird.
  • „Ein Chatbot wirkt unseriös.“ Ein Assistent, der Öffnungszeiten des Werksverkaufs, Ansprechpartner und den Ablauf einer Bewerbung korrekt nennt und alles andere an einen Menschen gibt, wirkt eher aufgeräumt. Das Chatfenster erscheint im Firmendesign.
  • „Dann schreibt die KI unseren Kunden Preise.“ Nur, wenn Sie Preise hinterlegen. Hinterlegen Sie keine, nennt er keine. Angebotsanfragen gehen per Übergabe-Stichwort an den Vertrieb.
  • „Ohne ERP-Anbindung bringt das nichts.“ Eine Anbindung an ERP oder CRM gibt es tatsächlich nicht. Für Liefertermine oder Auftragsstatus ist AYDUKE daher nicht gedacht. Für wiederkehrende Fragen, Termine und Veröffentlichungen braucht es sie nicht.
  • „Mehrere Standorte machen es kompliziert.“ Die Konten mehrerer Standorte lassen sich im Rahmen des Kontolimits in einem Panel verbinden. Benutzerrollen je Standort gibt es allerdings nicht, das muss man wissen.
  • „Das ist Aufgabe einer Agentur.“ Strategie und Kampagnen gern. Die Routine danach lässt sich im Haus erledigen, siehe weiter unten.

Kanäle nach Zielgruppe sortiert

Kein Unternehmen braucht alle Kanäle. Die Tabelle hilft bei der Auswahl.

KanalWen Sie erreichenTypische InhalteWas AYDUKE dort kann
LinkedInKunden, Partner, FachkräfteProjekte, Messen, Personalienveröffentlichen
InstagramAuszubildende, junge Fachkräfte, RegionEinblicke in die Fertigung, Azubi-Alltagveröffentlichen, Nachrichten, Kommentare
FacebookRegion, Eltern von SchulabgängernTag der offenen Tür, Stellenangeboteveröffentlichen, Messenger, Kommentare, Gruppen
YouTubeKunden und BewerberProduktvideos, Ausbildungsberufe erklärtVideos veröffentlichen
Google-UnternehmensprofilMenschen in der NäheWerksverkauf, StandortnachrichtenBeiträge planen
WhatsAppBewerber, Kundschaft im Werksverkaufkeine BeiträgeNachrichten beantworten

Die Agentur für die Kampagne, das eigene Team für den Alltag

AYDUKE ist keine Agentur. Es ist eine Software, mit der Unternehmen die laufenden Aufgaben selbst erledigen, die sonst oft bei einer Agentur liegen: planen, pünktlich veröffentlichen, Nachrichten und Kommentare beantworten, Termine vergeben. Das ist kein Argument gegen Agenturen, sondern eine Arbeitsteilung.

Agentur liefert

  • Employer-Branding-Kampagne, Fotos, Videos
  • Texte für Messen und Produkteinführungen
  • Alles landet im gemeinsamen Planungskalender

Team im Haus erledigt

  • Beiträge aus dem Betriebsalltag einplanen
  • Nachrichten von Bewerbern und Interessenten beantworten oder übergeben
  • Monatsbericht an die Geschäftsführung als XLSX oder CSV

Agenturen und freie Social-Media-Fachleute, die mehrere Mittelständler betreuen, verbinden deren Konten im Rahmen des Kontolimits eines Pakets in einem Panel und berichten über 30, 90 Tage oder 12 Monate. Wer Unternehmen an AYDUKE vermittelt, erhält über das kostenlose Partnerprogramm eine Provision.

Eine Schülerin fragt nach der Ausbildung

Ein fiktiver Chat, geschrieben zur Anschauung; die Schülerin gibt es nicht. Termine und Ausbildungsberufe kommen aus dem Wissensbestand eines ausgedachten Betriebs.

Kunde: Hi, bildet ihr auch Industriemechaniker aus? Und kann man sich das mal anschauen?
Assistent: Hallo, ja. Wir bilden Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker und Industriekaufleute aus, Beginn ist jeweils am 1. August. Einmal im Monat gibt es einen Schnuppernachmittag in der Lehrwerkstatt.
Kunde: Wann ist der nächste?
Assistent: Am Donnerstag, den 14., von 14 bis 17 Uhr. Es sind noch fünf Plätze frei. Soll ich Sie eintragen?
Kunde: Ja. Soll ich meinen Lebenslauf schon schicken?
Assistent: Bitte noch nicht hier im Chat. Bewerbungen nimmt die Personalabteilung über das Formular auf unserer Karriereseite entgegen. Für den Schnuppernachmittag brauche ich nur Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse.
Beispielgespräch. Der Assistent antwortet nur auf Grundlage der Informationen, die Sie hinterlegen.

Ausbildungsberufe, Termin und Platzzahl stammen aus Wissensbestand und Kalender. Ton und Stilnotiz legt das Unternehmen fest; für einen Ausbildungskanal darf die Stilnotiz ruhig lockerer ausfallen als für den Vertrieb. Die Bewerbung selbst leitet der Assistent bewusst auf den offiziellen Weg.

Termine, die im Mittelstand tatsächlich vorkommen

  • Messegespräch

    Feste Zeitfenster am Stand, eine Kapazität je Fenster, Vertriebsmitarbeiter mit eigenen Zeiten. Der Link geht vorher per LinkedIn-Beitrag und E-Mail-Signatur hinaus.

  • Werksführung

    Gruppentermin mit Platzzahl, etwa für Schulklassen oder Kundengruppen, mit Freigabe durch die Standortleitung.

  • Schnuppertag

    Für Schülerinnen und Schüler, mit Zusatzfrage nach dem Wunschberuf. Bestätigung und Erinnerung kommen per E-Mail.

  • Showroom oder Werksverkauf

    Beratungstermine mit Dauer und Puffer, Laufkundschaft tragen Sie von Hand ein.

  • Kalender abgleichen

    Die Outlook-Kalender der Vertriebsleute lassen sich per ICS abonnieren; externe Termine gelten als belegt.

  • Export

    Alle Termine als ICS, XLSX oder CSV, etwa für die Messenachbereitung.

Einführung ohne Großprojekt

  1. Zwei Kanäle zuerst

    Meist LinkedIn und Instagram oder Facebook. Angebunden über die eigene Entwickler-App des Unternehmens per OAuth, mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung im Panel. Die IT sollte dabei sein, weil Zugänge freigegeben werden müssen.

  2. Wissensbestand aus der Website

    Nach bestätigter Inhaberschaft lernt der Assistent von bis zu 500 Seiten und aktualisiert wöchentlich. Was von Hand eingetragen wird, zum Beispiel Ansprechpartner, geht vor.

  3. Übergaben festlegen

    Stichwörter wie „Angebot“, „Reklamation“, „Liefertermin“, „Bewerbung“ gehen an die zuständige Stelle. Antwortsprache, Ton und Signatur einstellen.

  4. Entwurfsmodus

    Die ersten Wochen gibt ein Mensch jede Antwort frei. Erst danach entscheidet das Unternehmen, welche Fragen der Assistent selbst beantwortet.

  5. Monatlich berichten

    Veröffentlichungsberichte mit Erfolgsquote und Vergleich zum Vormonat, dazu die Gesprächsanalyse nach Themen und Dringlichkeit.

Bewerbungsunterlagen gehören nicht in den Chat. Lebensläufe, Zeugnisse oder Gehaltsvorstellungen nehmen Sie über Ihr übliches Bewerbungsverfahren entgegen; im Chat und im Terminformular genügen Name, Kontakt und Termin. Auch Unternehmensprofile in sozialen Netzwerken brauchen in Deutschland in der Regel ein leicht erreichbares Impressum. Die KI verarbeitet Nachrichten erst, wenn das Unternehmen zugestimmt hat. Das ist keine Rechtsberatung.

Mit einem Kanal und einem Termin anfangen

Das Demokonto ist kostenlos, sofort aktiv und kommt ohne Kreditkarte aus. Verbinden Sie LinkedIn, legen Sie einen Schnuppertag mit Platzzahl an und prüfen Sie im Entwurfsmodus, wie der Assistent auf eine Ausbildungsfrage antwortet.

Häufige Fragen

Kann der Assistent Liefertermine oder den Auftragsstatus nennen?

Nein. Eine Anbindung an ERP oder CRM gibt es nicht. Solche Fragen gehen per Übergabe-Stichwort an den Innendienst.

Wir haben drei Standorte. Kann jeder Standort nur seine eigenen Konten sehen?

Nein, Benutzerrollen oder Rechte je Standort gibt es nicht. Alle Konten liegen im Rahmen des Kontolimits in einem Panel. Wer strikt trennen muss, führt pro Standort ein eigenes Konto.

Kann der Assistent auf Englisch antworten, wenn internationale Kunden schreiben?

Die Antwortsprache legen Sie in den Einstellungen fest. Eine automatische Spracherkennung versprechen wir nicht.

Wie buchen Kunden ein Gespräch auf unserem Messestand?

Sie legen das Messegespräch als Termin mit festen Zeitfenstern an und verteilen den Chat-Link oder QR-Code vorab. Die Buchung bestätigt das System per E-Mail, dem Vertrieb wird sie gemeldet.

Beantwortet AYDUKE Kommentare auf LinkedIn?

Nein, auf LinkedIn wird nur veröffentlicht. Kommentare und Nachrichten beantwortet der Assistent auf Facebook, Instagram und Telegram, Nachrichten zusätzlich auf WhatsApp.

Wie lange dauert die Einrichtung?

Das hängt vor allem davon ab, wie schnell Zugänge zu den Konten freigegeben werden. Im Panel führt für jede Plattform eine Schritt-für-Schritt-Anleitung durch die Verbindung.

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